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Karten der Umgebungs- und Stilleakustik

Bei Ideatec zeigen wir Ihnen die Umgebungsakustik- und Lärmkarten – Elemente, die Sie berücksichtigen sollten, um den Lärm in einem Raum so weit wie möglich zu reduzieren.

Umweltakustik und Lärmkarten

Die Akustik ist ein Teilgebiet der Physik, das sich mit Schall, Infraschall und Ultraschall sowie deren Ausbreitung in verschiedenen Medien befasst. Sie untersucht die Entstehung, Übertragung und Ausbreitung von Schall sowie dessen Wahrnehmung und Wiedergabe.

Ein Teilbereich der Akustik ist die Umweltakustik, die sich mit Umweltlärm und dessen Auswirkungen auf Menschen und die Umwelt beschäftigt. Sie analysiert Lärmquellen wie Straßenverkehr, Flugzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Industrieanlagen sowie weitere lärmerzeugende Bereiche wie Werkstätten, Veranstaltungsorte, Stadien oder öffentliche Parks.

Was sind Lärmkarten?

Eine der wichtigsten Aufgaben der Umweltakustik ist die Erstellung von Lärmkarten. Dabei handelt es sich um kartografische Darstellungen der Lärmbelastung in einem bestimmten Gebiet. Sie ermöglichen es, den Geräuschpegel zu ermitteln, dem die Bevölkerung in verschiedenen Bereichen ausgesetzt ist.

Auf Grundlage dieser Informationen können Strategien und Maßnahmen entwickelt werden, deren Ziel es ist, den Umgebungslärm zu vermeiden oder zu reduzieren – insbesondere dort, wo er die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen beeinträchtigen kann.

Werden die im Rahmen einer Untersuchung erhobenen Daten korrekt ausgewertet, lassen sich die verschiedenen Lärmquellen eindeutig identifizieren und geeignete Maßnahmen zu deren Reduzierung entwickeln.

Wie werden Lärmkarten erstellt?

Lärm kann auf einer Karte auf unterschiedliche Weise dargestellt werden, beispielsweise mithilfe von Isophonen und Farbcodierungen.

  • Isophone sind Linien, die Punkte mit demselben Schalldruckpegel verbinden.
  • Ergänzend werden Bereiche mit identischen Schallpegeln häufig durch dieselbe Farbe dargestellt, wodurch sich die Lärmbelastung auf einen Blick erkennen lässt.

Lärmkarten werden grundsätzlich auf zwei Arten erstellt:

  • Durch direkte Messungen vor Ort.
  • Durch computergestützte Simulationen, bei denen die Lärmbelastung mithilfe spezieller Software berechnet wird. Grundlage hierfür sind Messungen mit Schallpegelmessgeräten, die den Geräuschpegel auch in großflächigen Bereichen erfassen können.

Die Messungen erfolgen über unterschiedliche Zeiträume hinweg, um repräsentative Referenzwerte und zuverlässige Daten zu erhalten.

Arten von Lärmkarten

Für die Erstellung von Lärmkarten müssen zunächst alle relevanten Lärmquellen identifiziert werden. Dabei kommen in der Regel zwei Arten von Karten zum Einsatz:

  • Lärmpegelkarten, die die räumliche Verteilung der Schallpegel darstellen.
  • Lärmbelastungskarten, die die tatsächliche Lärmeinwirkung auf Gebäude, Wohnungen und die dort lebenden Menschen bewerten.

Eine möglichst präzise Erstellung dieser Karten ist von entscheidender Bedeutung, da sie die Grundlage für wirksame Maßnahmen zur Lärmminderung bildet. Nur durch eine genaue Analyse lassen sich geeignete Strategien entwickeln, um die Lärmbelastung nachhaltig zu reduzieren und damit den akustischen Komfort sowie die Lebensqualität zu verbessern.